Zigarren aus Kuba

Marken & Serien
Preis
Format
Deckblatt Herkunft
Einlage Herkunft
Intensität
Boxpressed

Was eine Zigarre zur Habano macht
„Habano“ ist keine Werbebezeichnung, sondern eine geschützte Herkunftsangabe. Seit 1994 trägt jede Kiste das Siegel der Denominación de Origen Protegida (D.O.P.) Habanos, und ohne dieses Siegel verlässt keine Kiste Kuba. Im selben Jahr wurde Habanos S.A. gegründet. Das Unternehmen vertreibt die kubanischen Premiummarken weltweit und arbeitet dabei pro Land mit genau einem Importeur zusammen. In Deutschland ist das die 5th Avenue Products Trading GmbH.
Zum Portfolio gehören 27 Marken. Habanos sind von Hand gefertigt. Maschinell hergestellte kubanische Zigarren laufen unter einer eigenen Herkunftsbezeichnung, „Cuba. Tabaco Mecanizado“.
Sortierung
Jose L. Piedra Brevas
H.Upmann Majestic
Romeo y Julieta No.3 A/T
Romeo y Julieta Sport Largos
La Flor de Cano Elegidos
San Cristobal de la Habana El Principe (LCDH und HS exklusiv)
Montecristo Media Coronas
Partagas Serie D No.5
Rafael Gonzalez Perla
Vegas Robaina Famosos
Montecristo Wide Edmundo
Cuaba Divinos
Wo der Tabak für Habanos wächst
Nicht jeder kubanische Tabak darf in eine Habano. Die Blätter stammen aus fest definierten Regionen und dort nur von ausgewählten Vegas.
- Vuelta Abajo (Provinz Pinar del Río): die wichtigste Zone und die einzige, in der Deckblatt, Umblatt und Einlage wachsen. Einlage und Umblatt für alle Longfiller-Habanos kommen von hier. Die bekanntesten Bezirke sind San Juan y Martínez und San Luis.
- Partido: südlich von Havanna, traditionell für Deckblätter bekannt.
- Remedios: die älteste Tabakregion Kubas, aus der der Tabak für José L. Piedra stammt.
- Semi Vuelta: liefert nur auf einem sehr kleinen Teil der Fläche Tabak für Shortfiller-Habanos.
Übrigens: In Havanna selbst wächst gar kein Tabak. Der Name „Habano“ geht auf den Hafen zurück, über den die Zigarren früher verschifft wurden. Die großen Manufakturen stehen allerdings bis heute in der Stadt.
Die großen kubanischen Marken
Habanos S.A. führt sechs Marken als „Global Brands“. Das sind die Namen, die du weltweit in jedem gut sortierten Humidor findest.
Cohiba
Die jüngste der sechs: 1966 zunächst nur für Fidel Castro und Staatsgeschenke gefertigt, seit 1982 im Handel. Gerollt wird in der Manufaktur El Laguito in Havanna.
Montecristo
1935 von Alonso Menéndez gegründet. Den Namen verdankt die Marke dem Roman „Der Graf von Monte Christo“, den die Vorleser in der Manufaktur den Rollerinnen und Rollern vorlasen. Die Montecristo No. 4 gilt als meistverkaufte kubanische Zigarre überhaupt.
Partagás
1845 vom Katalanen Jaime Partagás in Havanna gegründet. Der Überlieferung nach gehörte er zu den Ersten, die einen Vorleser für die Torcedores einstellten. Diese Tradition gibt es in kubanischen Manufakturen bis heute.
Romeo y Julieta
Gegründet 1875, bekannt gemacht ab 1903 von José „Pepín“ Rodríguez Fernández. Winston Churchill war ihr berühmtester Raucher. Nach ihm ist das Format „Churchill“ benannt.
H. Upmann
Eine Marke mit deutschen Wurzeln: Hermann Upmann war Bankier aus Bremen und begann 1844 in Havanna mit der Zigarrenherstellung. John F. Kennedy ließ sich am Abend vor der Unterzeichnung des Kuba-Embargos noch rund 1.200 Upmann-Zigarren besorgen.
Hoyo de Monterrey
1865 von José Gener gegründet und nach seiner Tabakfinca in der Vuelta Abajo benannt. „Hoyo“ heißt Mulde. Gemeint ist die Senke, in der der Tabak wächst.
Weitere Habanos-Marken
Neben den sechs Global Brands führen wir auch die übrigen Marken des Portfolios, darunter Trinidad, Bolívar, Punch, Quai d’Orsay, Ramón Allones, Por Larrañaga, Diplomáticos, Vegas Robaina und Vegueros.
Woran du eine echte Habano erkennst
Das wichtigste Merkmal ist das Garantiesiegel der kubanischen Regierung auf der Kiste. Es geht auf ein königliches Dekret von 1889 zurück. 1999 kamen eine rote Seriennummer und ein nur unter UV-Licht sichtbares Emblem dazu. Seit 2009 hat jedes Siegel ein Hologramm und einen eigenen Barcode, mit dem du die Kiste auf habanos.com selbst prüfen kannst. In Deutschland verkaufte Kisten tragen zusätzlich das deutsche Steuerzeichen.
Habanos auf einen Blick
| Herkunftsschutz | D.O.P. Habanos (Siegel auf jeder Kiste seit 1994) |
|---|---|
| Vertrieb weltweit | Habanos S.A., gegründet 1994 |
| Marken im Portfolio | 27 |
| Wichtigste Anbauzone | Vuelta Abajo, Pinar del Río |
| Herstellung | von Hand |
| Importeur Deutschland | 5th Avenue Products Trading GmbH |
Häufige Fragen zu kubanischen Zigarren
Wo kaufe ich kubanische Zigarren seriös online?
Achte auf zwei Dinge: das Garantiesiegel mit Barcode auf der Kiste und das deutsche Steuerzeichen. Händler mit offiziellem Habanos-Status beziehen ihre Ware direkt über den deutschen Importeur. Angebote ohne Steuerzeichen oder mit auffällig niedrigen Preisen solltest du meiden.
Darf man kubanische Zigarren in Deutschland kaufen?
Ja. Das Embargo, das den Handel mit kubanischen Zigarren verbietet, gilt seit 1962 nur in den USA. In Deutschland und der übrigen EU sind Habanos ganz normal im Fachhandel erhältlich.
Was kosten kubanische Zigarren?
Das hängt von Marke, Format und Linie ab. Die Spanne reicht vom kleinen Zigarillo bis zur limitierten Edition. Den aktuellen Preis findest du beim jeweiligen Produkt. Der Preis ist auf dem deutschen Steuerzeichen festgelegt, und kein Händler darf ihn überschreiten.
Welche kubanische Zigarre ist gut für den Einstieg?
Für den Anfang eignen sich kleinere Formate, weil du dafür weniger Zeit brauchst, etwa eine Half Corona oder eine Petit Corona. Wenn du dir unsicher bist, komm in unsere Lounge in Köln-Mülheim. Die Beratung ist bei uns immer kostenlos.
Warum ist nicht jede Habano immer verfügbar?
Habanos S.A. teilt die Produktion auf die einzelnen Länder auf, und die Mengen für Deutschland sind begrenzt. Gefragte Formate und limitierte Editionen sind deshalb oft schnell vergriffen. Ist ein Format gerade nicht lieferbar, lohnt sich ein zweiter Blick in ein paar Wochen.
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